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Das Wort der Woche

schwarz…
Man kann schwarzmalen und schwarzsehen, sich angesichts der Finanzkrise auch schwarzärgern. Wichtig ist, dass man Ruhe bewahrt und nicht gleich rotsieht.
Bei idiomatischen Verbindungen mit ‚Äěrot‚Äú oder ‚Äěschwarz‚Äú, also Redewendungen, in denen die Farbbezeichnung in einer √ľbertragenen Bedeutung verwendet wird, werden beide Bestandteile zusammengeschrieben: schwarzarbeiten, schwarzfahren etc.
Wer jedoch schwarz malt, weil er die Farbe, die eigentlich keine ist, liebt, sollte was er tut in zwei W√∂rtern schreiben (also ‚Äěschwarz f√§rben‚Äú, ‚Äěschwarz kleiden‚Äú etc.). Aber keine Regel ohne Ausnahme: Es hei√üt ‚Äěschwarz verkaufen‚Äú oder ‚Äěschwarz produzieren‚Äú trotz der √ľbertragenen Bedeutung, weil man hier nicht von einer Redewendungen ausgeht.